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Tierarztpraxis für Chiropraktik

Sandra Bogs

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Dackel, Labrador, Fragen zur Chiropraktik, Veterinärchiropraktik
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Chiropraktik für Tiere
Chiropraktik für Tiere 

Häufige Fragen zur Tierchiropraktik

Einrenken?

 

Der Begriff einrenken wird häufig fälschlicherweise benutzt. Bei einer chiropraktischen Behandlung werden Blockaden (VSC) gelöst, das Gelenk ist immer in seiner anatomisch korrekten Position, die Beweglichkeit und damit die normale Funktion ist jedoch eingeschränkt.

Wenn ein Gelenk tatsächlich zb. durch ein massives Trauma ausgerenkt (luxiert) ist,  ist dies ein medizinischer Notfall und kein chiropraktischer Fall!

 

 

Was sind Vertebrale Subluxationskomplexe (VSC)?

 

Eine zentrale Rolle in der chiropraktischen Therapie spielt das Auffinden und Lösen von sogenannten vertebralen Subluxationskomplexen (VSC). Umgangssprachlich wird dies auch Blockade genannt. Wenn Gelenke, beispielsweise die der Wirbelsäule, in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt sind, werden auch die damit verbundenen Strukturen und Funktionen beeinträchtigt. Durch die chiropraktische Justierung wird diese Beweglichkeit wiederhergestellt, und Muskeln, Sehnen, Nerven, Lymphabfluss etc. können wieder besser funktionieren.

 

 

Wie werden diese diagnostiziert?

 

Durch eine Bewegungspalpation (Motion Palpation) können VSC aufgefunden werden.  Da der gesamte Körper eine biomechanische Einheit bildet, ist es erforderlich, die gesamte Wirbelsäule und die Gliedmaßen zu untersuchen. Ziel ist eine möglichst nachhaltige Therapie, die Untersuchung und Behandlung nur von einzelnen Regionen ist hierbei nicht zielführend.

 

 

Welche Auswirkungen haben "Blockaden"?

 

Verliert die Wirbelsäule ihre Beweglichkeit, treten Muskelverspannungen, Steifheit und Schmerzen auf. Das Tier muss zwangsläufig die mangelnde Flexibilität durch eine veränderte Körperhaltung ausgleichen. In Folge werden andere Körperregionen überlastet, weitere Blockaden können entstehen. Ein Teufelskreis beginnt. Langfristig führt dies zu Folgeschäden wie beispielsweise Arthrosen. Idealerweise werden Blockaden behandelt bevor Folgeschäden entstehen, daher sind prophylaktische Behandlungen ein-bis zweimal Jährlich für jeden Hund sinnvoll.

 

 

Wie wird behandelt?

 

Es wird ein sehr nah an der betroffenen Bewegungseinheit befindlicher, knöcherner Kontaktpunkt mit den Händen kontaktiert. Durch einen sehr spezifischen, schnellen Impuls mit kleiner Amplitude, einem sogenannten Adjustment, werden die VSC manuell gelöst. Eine zentrale Rolle spielt hierbei der Einfluss auf das Nervensystem, zahlreiche Rezeptoren in Muskeln, Sehnen und Bändern werden angeregt und diese Strukturen wieder in den normalen Bewegungsablauf integriert.

 

 

Ist die chiropraktische Behandlung für mein Tier schmerzhaft?

 

Die Chiropraktik ist, sofern sie korrekt ausgeführt wird, nicht schmerzhaft. Die Adjustierung eines Gelenkes muss sehr präzise durchgeführt werden. Voraussetzung hierfür sind fundierte anatomische Kenntnisse der Wirbelsäule, des Beckens und der Extremitäten. Unpräzise, laienhaft ausgeführte Manipulationen an den Gelenken, können für das Tier sehr unangenehm, schlimmstenfalls auch schädlich, sein. Aus diesem Grund sollte die Behandlung ausschließlich von Chiropraktoren oder Tierärzten mit entsprechender Zusatzqualifikation durchgeführt werden. Die meisten Hunde und Pferde mögen die Behandlung und entspannen sich dabei.

 

 

Wie kann Chiropraktik auf das Nervensystem und auf innere Organe Einfluss haben?

 

Das Rückenmark ist durch die knöchernen Strukturen der Wirbelsäule geschützt. Zwischen zwei Wirbeln tritt jeweils ein Nerv aus, der Muskeln und Organe versorgt. Tritt eine Blockade auf, wird das Nervengewebe in diesem Bereich irritiert. Der Informationsfluss zu allen von diesem Nerv versorgten Strukturen werden somit beeinträchtigt. Das Lösen der Blockade erlaubt es dem Nerv wieder ohne Beeinträchtigung zu funktionieren.

 

 

„Leiern die Gelenke aus“ wenn man häufiger behandelt?

 

Im Vergleich zu anderen Behandlungsmethoden verwendet man in der Chiropraktik sehr kurze Hebel. Durch den sehr spezifischen, schnellen Impuls, welcher immer im natürlichen Bewegungsspielraum des Gelenkes stattfindet, wird das Gelenk nicht geschädigt. Auch wiederholte Behandlungen können den Bewegungsapparat nicht schädigen.

 

 

Wie schnell stellen sich Erfolge ein?

 

Viele Tiere zeigen bereits nach der ersten Behandlung eine Besserung. Je kürzer die Symptome bestehen, umso rascher ist mit einem Behandlungserfolg zu rechnen. Bei älteren und chronisch kranken Tieren, die bereits anatomische Veränderungen ( z.b. Arthrosen) aufweisen, sind  regelmäßige Behandlungen sinnvoll. 

 

 

Was ist Chiropraktik nicht?

 

Laienhafte, über lange Hebel (zb. gesamte Gliedmaße) ausgeführte, grobe Manipulation an Gelenken birgt große Verletzungsgefahr. Dies sieht spektakulär aus, hat aber mit professioneller Chiropraktik nichts zu tun.

 

 

 

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